Veranstaltungen

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der weiteren geplanten Veranstaltungen der SHG Tinnitus Berlin. Diese Liste wird kontinuierlich aktualisiert. Termine können sich eventuell nach vorne oder hinten verschieben. Bitte informieren Sie sich deshalb hier zeitnah über Aktivitäten, an denen Sie teilnehmen möchten. Fällt ein Termin auf einen Feiertag, findet dieser nicht statt. Die Angebote der SHG werden von Gruppenfreunden/innen vorgeschlagen und gestaltet. Alle anfallenden Kosten übernehmen die Teilnehmer/innen selbst.
Gerne nehmen wir Einladungen zu betrieblichen Gesundheitstagen, öffentliche Veranstaltungen, etc. an.
Vorschläge senden Sie bitte an Edgar Wagner.

Jahresplan SHG Tinnitus Berlin 2021: Weitere Veranstaltungen

Datum Vorhaben Anmerkung
Samstag,
20. Februar 2020
Museumsbesuch Vorschlag ist eingegangen
Samstag,
22. Mai 2020
Frühjahrswanderung angemeldet
August Wanderung oder Dampferfahrt Infos folgen
September Wanderung Bitte um Vorschlag
Samstag,
13. November 2020
Museumsbesuch Vorschlag erwartet
Samstag,
4. Dezember 2021
Weihnachtsfeier Infos folgen

Rückblick 2017-2020

Jahresrückblick: Die Selbsthilfegruppe Tinnitus Berlin im Corona-Jahr 2020

Bericht Edgar Wagner: Es war schon ein besonderes Jahr, das ganz unter dem Einfluss der weltweiten Corona-Krise stand. Unsere Selbsthilfegruppe musste sich stets den neuen aktuellen Situationen anpassen. So fanden in den Monaten März bis Anfang Mai gar keine Treffen statt. Begrenzt auf 10 Teilnehmer, unter Einhaltung der Corona-Schutz-Regeln, trafen wir uns erstmals wieder zur Abendgruppe im Mai. Von den drei eingeladen Referenten zu den SHG-Treffen 2020 mussten zwei absagen. Aber wir freuen uns, dass trotz alledem viele neue Gäste, davon zahlreiche junge Betroffene, zu uns kamen – beide Gruppen waren zeitweise sehr gut besucht. Ähnlich verhielt es sich bei unseren zusätzlichen Veranstaltungen: Im Februar war unser gemeinsamer Besuch des S-Bahn-Museums möglich. Aber im weiteren Verlauf des Jahres konnten wir dann nur noch drei Wanderungen zusammen unternehmen, alle weiteren geplanten Aktivitäten an den Wochenenden mussten wir leider absagen. Bis auf einen digitalen Marktstand zur Eröffnung der 46. Berliner Seniorenwoche am 25. September haben auch viele Veranstaltungen, zu denen wir als SHG Tinnitus Berlin eingeladen waren, nicht stattfinden können – darunter auch unsere Teilnahme an zahlreichen innerbetrieblichen Gesundheitstagen. Was möglich ist, setzen wir im Jahr 2021 neu auf oder holen es in anderer Form nach. Allen Freunden/innen der Selbsthilfegruppe Tinnitus Berlin einen guten Start in das Jahr 2021. Bleibt alle gesund und vom COVID-19 verschont!

10. Oktober 2020: Ausflug der Selbsthilfegruppe Tinnitus Berlin nach Treptow-Köpenick
Bericht Edgar Wagner: Es war ein wunderschöner Herbsttag, an dem uns Michaela und Jörg zur letzten Wanderung in diesem Jahr eingeladen hatten. Treffpunkt war um 11:00 Uhr vor dem S-Bahnhof Treptower Park. Der Treptower Park ist eine Schöpfung von Gustav Meyer. Zielsetzung war, nach dem Vorbild des Tiergartens im Westen Berlins, auch in Osten Berlins für die rasch wachsende Bevölkerung große Erholungsflächen zu schaffen. Er wurde wie eine natürliche Landschaft gestaltet, mit Seen und Spazierwegen, dazwischen Liegewiesen und Spielplätze. Schon 1896 war auf dem Gelände die Berliner Gewerbeausstellung aufgebaut. Sie war als ein Teil der Weltausstellung gedacht, in dem das gastgebende Land der Welt zeigte, zu welch großartigen Leistungen es fähig ist. Ein schönes Erinnerungsstück an die Weltausstellung steht noch heute im Treptower Park: die Archenhold-Sternwarte. Nach der Ausstellung stellte man den alten Zustand des Parks wieder her. Der Park erlebte seine Glanzzeit im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert – als eines der attraktivsten stadtnahen Ausflugsziele Berlins. Bis heute lohnt es sich für Groß und Klein, die vielen Sehenswürdigkeiten im Park zu besuchen, wie zum Beispiel die große Liegewiese mit diversen Spielplätzen. Von dort aus ist es nur ein kurzer Weg zum Treptower Hafen, den Blick von hier aus Richtung Plänterwald haben wir sehr genossen. Über eine Steinbrücke gelangten wir zur „Insel der Jugend“, wo wir eine ausgiebige Ruhepause einlegten. Das 1949 fertiggestellte „Sowjetische Ehrenmal“ im Park konnten wir aufgrund von Bauarbeiten leider nicht mehr besuchen. Zum Abschluss der Wanderung trafen wir uns im nahegelegenen Restaurant „Antika Roma Treptow“. Danke an Michaela und Jörg für diesen erlebnisreichen Tag.

25. September 2020: Online-Präsenz zum Auftakt der „Berliner Seniorenwoche 2020“

Der „Markt der Möglichkeiten“ ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Berliner Seniorenwoche. Hier können sich interessierte Berliner/innen über für Senior/innen relevante Themen informieren und bei ausstellenden Organisationen und Initiativen im direkten Kontakt austauschen. Noch im letzten Jahr lud dieser Markt – wie all die Jahre zuvor – viele Besucher/innen auf den prominenten Breitscheidplatz an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche ein – und die Selbsthilfegruppe Tinnitus Berlin war natürlich jedes Mal dabei. In diesem Jahr 2020 musste die Veranstaltung auf Grund von Corona rein digital stattfinden und mit unserer Teilnahme wurden auch wir dem Motto der diesjährigen Seniorenwoche „Digital im Alter“ voll und ganz gerecht: Gemeinsam mit knapp 50 Teilnehmenden präsentierte sich unsere Gruppe in Kooperation mit der Deutschen Stiftung Tinnitus und Hören Charité  auf der Website des Veranstalters und informierte Interessierte online über die vielfältigen Aktivitäten und Beratungsangebote: https://www.berlin.de/seniorenwoche/markt-der-moeglichkeiten/

22. August 2020: Wanderung in den Volkspark Mariendorf
Am 22. August besuchten die Wanderfreunde/innen der Selbsthilfegruppe Tinnitus Berlin den Volkspark Mariendorf. Treffpunkt war um 11:00 Uhr vor Edeka am Mariendorfer Damm. Der Volkspark Mariendorf ist die größte zusammenhängende Grünfläche in Mariendorf und als geordneter Naturpark angelegt. Wir haben uns mit der Geschichte beschäftigt: Bereits 1907 schlug der Gemeindevorsteher vor, ihn als einen Gemeindepark zu realisieren. Nach den Planungen von Friedrich Küter erfolgte der erste Spatenstich am 12. Juni 1923. Zur Parkanlage gehören ein kleiner Hang, der als Rodelberg dient, ein in drei Seiten eingefasster Blümelteich, drei weitgehend naturbelassene und umpflanzte Teiche (Dillgesteich. Kleiner Teich und Eckenpfuhl) sowie der Rosengarten. Es folgte der Bau des Schwimmbades und das Sportstadion. Der Rodelberg wurde erhöht mit der gestalterischen Idee, ein deutsches Mittelgebirge nachzuahmen. Ein Teil des Blümelteig wurde 1938 als erste Berliner Strecke für Modellsegelbote freigegeben. Nach diesem Exkurs in die Berliner Vorkriegsgeschichte haben  im Landgasthaus Alt-Mariendorf den sehr interessanten Wandertag in gemütlicher Runde ausklingen lassen.

13. Mai 2020: Auf den Spuren von Alexander und Wilhelm von Humboldt
Bericht Edgar Wagner: Am 13. Mai luden Christine und Micheal alle Wanderfreunde der Selbsthilfe Tinnitus Berlin zur diesjährigen Frühjahrswanderung ein. Los ging es frühmorgens vom U-Bahnhof Alt-Tegel, von wo aus wir einen historischen und lehrreichen Tagesspaziergang durch die nordwestliche Stadt unternahmen. Der Weg führte uns durch Tegel, an der Humboldt-Bibliothek und dem IBA-Gelände vorbei bis zur Sechserbrücke am Tegeler Hafen, wo wir an der nahegelegenen Malche eine Rast einlegten. Die Malche bot uns nicht nur ein ruhiges Restaurant sondern auch den Blick auf das Engel-Denkmal, das zum Gedenken an die Berliner Künstlerin Hannah Höch errichtet wurde. Auch die 828 Jahre alte Eiche, die „Dicke Marie“, war ein Highlight des Tages. Den Großteil des Nachmittages verbrachten wir im Erholungspark Malche und dem Humboldtschloss, das 1558 als Herrenhaus erbaut wurde und 1766 in den Familienbesitz der Humboldts überging. Der Park besticht durch seinen weiten Rundweg, die uralten Eichen und Rinderweiden sowie die von Schinkel erbaute Grabstätte der Familie Humboldt. Im „Restaurant Wallenstein“ fand der Wandertag schließlich seinen Ausklang. Unser herzlicher Dank geht an Christine und ihrem Mann Michael für die Planung und Gestaltung dieses schönen Tages.

29. Februar 2020: Besuch des S-Bahn-Museums
Bericht Edgar Wagner: Am 29. Februar 2020 besuchte die Selbsthilfegruppe Tinnitus Berlin das S-Bahn-Museum in Berlin-Gesundbrunnen. Eingeladen hatten Michaela und Jörg, die mit dem Museum die weltweit einmaligen Bedingungen zeigen wollten, unter denen die S-Bahn im damaligen West-Berlin zwischen 1945 und 1985 verkehrte. Die sogenannte „DDR auf Schienen“ galt als normales Verkehrsmittel, wurde aber von der Deutschen Reichsbahn – der damaligen Staatsbahn der DDR – betrieben. Dadurch diente es der DDR als ein politisches Vehikel zur Einflussnahme auf den West-Berliner Alltag. Aber auch der Westen nutzte die S-Bahn politisch: Beispielsweise versuchten sie durch einen Boykott gegen den Bau der Mauer zu demonstrieren. Diese Auseinandersetzung führte fast zur Einstellung des Verkehrsmittels, zum Schaden für beide Seiten. Nach dem Besuch des Museums ließen wir den ereignisreichen Tag in einem nahegelegenen Restaurant ausklingen. Ein großes Dankeschön für diesen Tag an Jörg und Michaela, die uns Tinnis der Selbsthilfegruppe Berlin diesen schönen Tag ermöglicht haben.

Dienstag, 03. Dezember 2019: Weihnachtsfeier
Bericht Edgar Wagner: Am 3. Dezember trafen sich die Mitglieder der Selbsthilfegruppe Tinnitus Berlin zur alljährlichen Weihnachtsfeier. Wie bereits 2018 feierten wir wieder im Restaurante „Porta Nova“ am Robert-Koch-Platz. Auch wenn nicht mehr alle Mitglieder an den monatlichen Treffen teilnehmen, war das Interesse an der Weihnachtsfeier doch wieder sehr groß. Es gab viel über schöne und mitunter aufregende Ereignisse des Jahres zu erzählen. Nicht nur aus Berlin, sondern auch aus dem Umland kamen Freundinnen und Freunde vorbei. In Kürze berichtete ich dann über die vielen Aktivitäten unserer Gruppe in 2019:

Im März besuchten wir das Keramik-Museum und im Mai das Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt. Ende August fuhren wir mit dem Ausflugsdampfer zum Cecilienhof in Potsdam, im September wanderten wir von Bernau nach Zepernick und im November besuchten wir das neue Museum „Futurium – Haus der Zukunft“ in Berlin. Ich danke allen Freundinnen und Freunden, die diese Unternehmungen für uns geplant und aktiv gestaltet haben.

Des Weiteren  präsentierten wir uns und unseren Kooperationspartner die Deutsche Tinnitus-Stiftung Charité zur Eröffnung der 45. Berliner Seniorenwoche am 31. Juni und waren am 11. Oktober Teilnehmer am „Aktionstag – Selbsthilfe“ auf dem Potsdamer Platz. Höhepunkt des Jahres war die Einladung zum betrieblichen Gesundheitstag vom Bezirksamt Charlottenburg/Wilmersdorf am 20. November. Mein besonderer Dank geht an die Freundinnen und Freunde, die mich an diesen Tagen am Stand tatkräftig unterstützten. Und nicht zu vergessen: die Selbsthilfegruppe Tinnitus Berlin ist seit dem 1. April 2019 Mitglied im Europäischen Netzwerk „EUTINNET“.

Wir saßen bei unserer Weihnachtsfeier noch lange zusammen, bis sich gegen 22:30 Uhr die letzten auf den Heimweg machten. Warten wir ab, was uns das neue Jahr 2020 bringen wird, wir haben uns wieder viel vorgenommen.

Mittwoch, 20. November 2019: Gesundheitstag im Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
Bericht Edgar Wagner: Unter dem Motto „Gesund und fit im Alltag“ fand am 20. November 2019 von 10:00 Uhr bis 14:30 Uhr der 9. Gesundheitstag im Festsaal des Rathaus Charlottenburg statt. Eingeladen war auch die Selbsthilfegruppe Tinnitus Berlin. Als stellvertretener Bezirksbürgermeister eröffnete Arne Herz die Veranstaltung. Das Interesse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksamts war sehr groß. An 24 Ständen präsentierten sich gesundheitsbezogene Verbände, Selbsthilfegruppen, Krankenkassen, Versicherungen, die Charité mit Gippeschutzimpfung, das Krankenhaus Bethel, das Deutsche Rote Kreuz, die Deutsche Herzstiftung, eine Schwerbeschädigtenvertretung, die Suchtbeauftragte, das Umwelt- und Naturschutzamt und viele mehr, z. B. auch Infostände  zu den Themen Alzheimer oder gesunde Ernährung. Die Selbsthilfegruppe Tinnitus Berlin präsentierte sich gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Tinnitus und Hören Charité am Tisch Nr. 14.  Es gab viele interessante Gespräche mit von Tinnitus betroffenen Menschen, ihren Angehörigen und Freunden. An der Tee-Bar gab es einen kostenlosen Ausschank von Tee. Ab 14:00 Uhr wurde es ruhiger. Um 14:30 Uhr packten wir ein und verabschiedeten uns von der Veranstaltung. Es war ein schöner und erfolgreicher Tag, der uns allen in Erinnerung bleiben wird. 2021 sind wir wieder dabei. Mein Dank geht an die vier fleißigen Helfer der Selbsthilfegruppe Tinnitus, die mich am Stand unterstützten.

Samstag, 09. November 2019: Das Museum Futurium – Haus der Zukunft
Bericht Edgar Wagner: Am 9. November 2019 besuchte die Selbsthilfegruppe Tinnitus Berlin das neue Museum Futurium am Alexanderufer. Am 5. September 2019 eröffnete das erste Zukunftsmuseum Deutschlands offiziell seine Pforten. Der Bau des 58 Millionen teuren Gebäudes begann im Jahr 2015 nahe dem Berliner Hauptbahnhof, gelegen an der Spree. Auf mehreren Ebenen bietet das Futurium eine Ausstellung zu den Themen Mensch, Technik und Natur. Das Zukunftsmuseum soll nicht nur Selfiekulisse werden: Das Futurium will alle überzeugen, das Morgen zu gestalten. Es soll ein Haus der Wissenschaften sein, in dem jeder mitreden kann. Die Hauptfrage des Museums „Wie wollen wir leben“ prangt in riesigen Lettern an der Fassade. Wissenschaftskomunikation – und das macht ja das Futurium – hat auch die Aufgabe, der Zukunftsskeptis der Menschen zu begegnen. Die Besucherinnen und Besucher können sich im Museum aktiv einbringen.

Nach dem Museumsbesuch trafen wir uns im Restaurante “Porta Nova“ am Robert-Koch- Platz. Der Besuch im Museum hat uns beeindruckt. Danke an Jürgen Kaiser für seine tolle Idee, mit uns das “Futurium – Haus der Zukunft“ zu besuchen.

Freitag, 11. Oktober 2019: Berliner „Aktionstag Selbsthilfe“
Bericht Edgar Wagner: Am 11. Oktober 2019 fand auf dem Potsdamer Platz der Berliner „Aktionstag Selbsthilfe“ statt. Eingeladen war auch die Selbsthilfegruppe Tinnitus Berlin/Charlottenburg und ihr Kooperationspartner die Deutsche Tinnitus Stiftung Charité. Die Veranstaltung ging von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Unser Standort war das Pagodenzelt Nr. 7 (A+B) Ich war bereits um 13:00 Uhr vor Ort und begann mit dem Auslegen des Informationsmaterials. Das Pagodenzelt bot viel Platz. Zwei Tische standen zur Verfügung, die wir mit Flyern der Selbsthilfegruppe und der Deutsche Tinnitus Stiftung Charité bestückten. Etwas im Hintergrund stellten wir das neue Roll-up der Selbsthilfegruppe auf. Ab 10:00 Uhr war unser Team mit fünf Gruppenmitgliedern komplett. Es war ein kühler und regnerischer Oktobertag. So dauerte es einige Zeit, bis die ersten Interessenten unseren Stand besuchten. Wir führten interessante Gespräche mit von Tinnitus betroffenen Menschen. Angehörige und Freunde erkundigten sich nach möglichen Therapien für Familienmitglieder oder Freunde. SEKIS bot ein buntes Bühnenprogramm an. Schade, dass sich so wenige Besucher dafür interessierten. Zum Ende der Veranstaltung verstauten wir den Rest des mitgebrachten Materials im Koffer, rollten das Roll-up auf und räumten den Stand auf. Ein Dankeschön an meine fünf Mitstreiter, die mich am Stand unterstützten.

Samstag, 14. September 2019: Wanderung von Bernau nach Zepernick
Bericht Edgar Wagner: Eingeladen zu dieser schönen Wanderung am 14. September hatten Rita & Jörg. Es war unsere 84. Wanderung! Treffpunkt war um 10:00 Uhr am S-Bahnhof Bernau. Vom Bahnhof aus machten wir zunächst einen kleinen Rundgang durch das alte Bernau, vorbei am alten Postamt, der Herz-Jesu-Kirche und zum alten Stadttor mit dem Hungerturm. Der Sage nach soll sich um 1140 der Markgraf Albrecht, genannt „der Bär“, in den Pankwäldern verirrt haben. In einem Gasthof beschloss er an Ort und Stelle eine Stadt zu gründen. Gründungsurkunden gibt es leider nicht. Wir verließen die Stadt und trafen an der Kleingartenkolonie „Neue Gärten“ auf den Bach Panke, der uns weiterhin begleitete. Der Weg führte uns durch das Wald- und Ödland zur alten Bernauer Badeanstalt und anschließend liefen wir vorbei an Feldern, bis wir wieder auf Siedlungsgebiete in Zepernick trafen. Zum Abschluss kehrten wir in der Nähe des S-Bahnhofs im Kaffee-Haus „Madlen“ ein. Mit der S-Bahn ging es dann auch zurück nach Berlin. Es war ein schöner Tag, den wir mit Rita & Jörg verbringen durften. Die Tinnis der SHG bedanken sich bei ihnen für die vielen interessanten Wanderungen der zurückliegenden Jahre, die sie geplant und gestaltet haben.

Samstag, 31. August 2019: Berliner Seniorenwoche
Bericht Edgar Wagner: Die Eröffnung der 45. Berliner Senioren fand ganztägig wieder auf dem Breitscheidplatz an der Gedächtniskirche statt. Es war ein sehr warmer und sonniger Tag. Unter dem Motto „Selbstbestimmt in jedem Alter“ präsentierten sich auf dem Infomarkt Verbände und Selbsthilfegruppen. Gelungen auch das sehr abwechslungsreiche Bühnenprogramm. Die Selbsthilfegruppe Tinnitus Berlin und die Deutsche Tinnitus-Stiftung Charité präsentierten sich gemeinsam am Stand Nr. 31 und stellten ihre Arbeit vor. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Besucher/innen zu uns kamen. Das Interesse an Informationen der Deutschen Tinnitus-Stiftung Charité und der Selbsthilfegruppe Tinnitus war gut. Absoluter Renner waren, wie bereits in den Vorjahren, die Hörstöpsel. Es kam zu vielen Gesprächen mit von Tinnitus betroffenen Menschen. Aber auch Angehörige und Freunde von Betroffenen hatten Fragen an uns. Das allgemeine Wissen über Tinnitus und mögliche Behandlungen ist doch recht groß. „Wie aber lerne ich, mit dem Tinnitus zu leben?“ war die häufigste Frage, die uns gestellt wurde. Wir gaben die Empfehlung, einmal unsere Tinnitus – Selbsthilfegruppe zu besuchen. Die Frage nach speziellen Ärzten oder besondere Therapien und Medikamente gegen Tinnitus konnten wir leider nicht beantworten. Es war wieder ein erfolgreicher Tag, geprägt von vielen Gesprächen mit den interessierten Besuchern. Ein besonderer Dank geht an meine fünf Mitstreiter, mit denen ich gemeinsam den Stand betreute.

Samstag, 24. August 2019: Dampferfahrt 2019 von Wannsee nach Potsdam/Cecilienhof
Bericht von Edgar Wagner: Zur diesjährigen Dampferfahrt trafen wir uns um 10:50 Uhr am Wannsee und fuhren mit dem Dampfer bis Potsdam/Cacilienhof. Wir erfuhren, dass im Sommer 1945 im Potsdamer Schloss Cecilienhof Weltgeschichte geschrieben wurde, denn nach dem Ende der Kampfhandlungen in Europa trafen sich hier die Vertreter der drei Hauptalliierten des Zweiten Weltkriegs aus den USA, der Sowjetunion und aus Großbritannien, um auf höchster Ebene über die Neuordnung Europas und das zukünftige Schicksal Deutschlands zu beraten. Bis heute, 70 Jahre nach Ende der Konferenz, ist das Schloss Cecilienhof Anziehungspunkt für Besucher/innen aus aller Welt. Nach der anschließenden ausgiebigen Ruhepause in der „Brauerei Meierei“ im Neuen Garten besuchten wir die Gedenk- und Begegnungsstätte in der Leistikowstraße. Von Sommer 1945 bis Ende der 1980er Jahre gab es hier ein zentrales Untersuchungsgefängnis der sowjetischen militärischen Spionageabwehr. Es gibt kaum eine zweite Haftanstalt, die in so beklemmender Authentizität erhalten geblieben ist, wie das zum Gefängnis umbaute Pfarrhaus. In der 2012 eröffneten Dauerausstellung berichten ehemalige Häftlinge über ihr Schicksal.
Beeindruckt von den vielen Ereignissen des Tages, war es doch recht spät geworden. Mit dem Bus 603 fuhren wir zurück zum Hauptbahnhof Potsdam, wo unsere Tagestour endete. Mit der S7 und S1 ging es zurück nach Berlin. Es war ein schöner Tag, den wir gemeinsam erlebten.

Samstag, 29. Juni 2019: Wanderung zum Museumsdorf Düppel
Bericht von Edgar Wagner: Die erste Wanderung der Selbsthilfegruppe Tinnitus Berlin in diesem Jahr ging ins Museumsdorf Düppel. Treffpunkt war um 10:30 Uhr am S-Bhf. Zehlendorf. Mit dem Bus 115 waren es nur noch wenige Minuten zum Ziel. Das Museumsdorf Düppel zeigt ein mittelalterliches Dorf, umgeben von landwirtschaftlicher Nutzflächen und einer Landschaft, wie sie vor ca. 800 Jahre tatsächlich ausgesehen haben könnte.
Der Rundgang war sehr interessant und informierte uns über die Entdeckung und den Aufbau der Siedlung: Diese geht auf einen Fund mittelalterlicher Scherben im Jahr 1939 zurück. Unter Leitung von Prof. Adriaan von Müller wurde mit den Grabungen allerdings erst ab 1967 begonnen. Dabei kamen Siedlungsspuren wie Hausumrisse, Brunnen, Palisaden, Zäune und Alltagsgegenstände einer hufeisenförmig angelegten Dorfsiedlung zutage. Schriftliche Zeugnisse gibt es dafür nicht. So wurde die mittelalterliche Dorfsiedlung ausschließlich anhand der archäologischen Funde auf einer Fläche von etwa 8 Hektar wieder aufgebaut. Anschließend wurden Arbeitsgruppen gebildet, deren Aufgabe es war, die verschiedenen Tätigkeiten der Menschen im Mittelalter im Museum anschaulich darzustellen, zum Beispiel mittelalterliche Techniken, wie der Hausbau, die Woll- und Leinenverarbeitung, die Landwirtschaft, Tierhaltung, Holz- und Metallverarbeitung, die Töpferei und das Kochen. Auf diese Weise ist dann im Laufe der Zeit ein „lebendiges Museum“ entstanden.
Nach unserer ca. dreistündigen Rundgang im Museumsdorf trafen wir uns im nahe gelegenen Restaurant „Derby-Klause“. Vergessen waren die Anstrengungen des Tages bei hochsommerlichen Temperaturen von 30 Grad. Wir saßen noch lange zusammen, bis es an der Zeit war, den Heimweg anzutreten.

Sonntag, 12. Mai 2019: Die Selbsthilfegruppe Tinnitus geht ins Konzert
Bericht von Edgar Wagner: Eigentlich war ich noch etwas skeptisch, als Ende November der Vorschlag einging, einmal gemeinsam ins Konzert zu gehen. Ob sich genug Teilnehmer finden würden? Das Interesse war dann aber wider Erwarten sehr groß, sodass ich die Teilnehmerliste bereits im Februar abschließen konnte. Nicht nur die Freunde/innen der Selbsthilfegruppe, auch ihre Partner und engsten Freunde waren herzlich eingeladen. Unter Berücksichtigung aller persönlichen Wünsche, wie Preiskategorie, Reihe, Parkett oder Rang, reservierte uns das Konzerthaus am Gendarmenmarkt die Tickets zum 12. Mai um 16:00 Uhr. Es spielte das Konzerthausorchester unter Leitung des niederländischen Dirigenten Jan Willem de Vriend. Zum Auftakt spielte der Klaviervirtuose Salem Ashkar Mozarts 1785 uraufgeführtes D-Moll-Konzert. Die Musiker und Musikerinnen präsentierten anschließend ihr Können mit der Ouvertüre zur Oper um den antiken König Mitridates, die aus der Feder des 14-jährigen Mozart stammt, sowie Haydns 100. Sinfonie, die später wegen an Heeresmusik erinnernde Passagen mit Triangel, Becken, großer Trommel und Trompetensignal den Beinahmen „Militärsinfonie“ erhielt. Nach dem Konzert trafen wir uns im „Augustiner am Gendarmenmarkt“, wo schon einige Wochen zuvor Plätze reserviert waren. Wir waren uns einig: Es war ein schöner Nachmittag. Im nächsten Jahr werden wir erneut ins Konzert gehen.

Samstag, 16. März 2019: Ausflug ins Keramik-Museum in Berlin-Charlottenburg
Bericht von Edgar Wagner: Mit dem Besuch im Keramik-Museum startete die Selbsthilfegruppe Tinnitus Berlin am 16. März ihre erste gemeinsame Unternehmung im Jahr 2019. Eingeladen hatte uns Michaela. Treffpunkt war um 12:30 Uhr vor Ort. Das Museum wurde 1990 gegründet und befindet sich seit dem 17. Januar 2014 auf dem Gelände der Schusterusstraße im 1712 erbauten Bürgerhaus, dem wohl ältesten noch erhaltenen Haus der Charlottenburger Altstadt. Das Gebäude ist seit 1981 in die Denkmalsliste des Senats eingetragen. Heute werden hier viele Werke von namhaften Künstlerinnen und Keramikern gezeigt. Grundstock der Sammlung ist eine Schenkung von Karlheinz Förster. Inzwischen ist diese auf über 8000 Objekte gewachsen, darunter Werke der wichtigsten Manufakturen, Industriedesigner und Keramikkünstler, die meisten sind dem Historismus, Jugendstil, Expressionismus, Bauhaus und Funktionalismus zuzuordnen. Nach dem Museumsbesuch trafen wir uns im Restaurant „Kartoffelkiste“ im Europacenter und ließen den schönen und ereignisreichen Tag nochmals an uns vorüberziehen. Die „Tinnis“ der Selbsthilfegruppe bedanken sich herzlich bei Michaela für die schönen Stunden, die sie mit ihr gemeinsam verbringen durften.

Dienstag, 04. Dezember 2018: Weihnachtsfeier im Restaurante „Porta Nova“
Am 4. Dezember um 18:00 Uhr traf sich die Selbsthilfegruppe Tinnitus Berlin zur Weihnachtsfeier. Ausgewählt hatten wir das Restaurante „Porta Nova“ am Robert-Koch-Platz in Berlin-Mitte. Den langjährigen Mitgliedern der Gruppe war es noch aus der Zeit bekannt, als unsere monatlichen Treffen noch auf dem Campus Charité Mitte stattfanden, die dann meist im „Porta Nova“ in gemütlicher Runde ausklangen. Langjährige Kontakte und Freundschaften entstanden hier, die bis heute Bestand haben. Die Weihnachtsfeier gibt uns die Gelegenheit, sich einmal im Jahr zu sehen und neue Freunde/innen kennen zu lernen. In diesem Jahr startete unser Beisammensein mit einem kurzen Bericht Edgar Wagners über wichtige Ereignisse des Jahres 2018: Neben den monatlichen Treffen waren unsere Aktivitäten an den Wochenenden sehr gefragt. Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner „Deutsche Tinnitus-Stiftung Charité“ präsentierte sich die Selbsthilfegruppe auf betrieblichen Gesundheitstagen und öffentlichen Veranstaltungen. Herr Wagner dankte allen Freundinnen und Freunden für ihren Einsatz bei den Events und die Gestaltung der Aktivitäten an den Wochenenden. Seit Dezember 2018 ist die Homepage modernisiert und wird von der Berliner Kommunikationsagentur united communications ehrenamtlich gepflegt. Ein besonderer Dank geht an Jürgen Kaiser, der die Homepage über viele Jahre betreut hat.

Samstag, 10. November 2018: Ausflug Bibliothek
Bericht von Edgar Wagner: Ein moderner Neubau vereint seit 2009 die Bibliotheks-Bestände der Berliner Humboldt-Universität. Die Bibliothek wurde nach den Sprachwissenschaftlern und Volkskundlern Jacob und Wilhelm Grimm benannt. Sie gelten auch als Gründungsväter der Germanistik. Mit einer Führung konnten wir das markante Gebäude besichtigen. Sowohl vom Buchbestand als auch vom Computer- und Medienservice her bietet es den Studenten nicht nur der HU beste Bedingungen. Beeindruckt waren wir besonders vom 70 m langen Lesesaal. Natürlich sind alle 1200 Arbeitsplätze digitalisiert, was bei manchen wehmütige Erinnerungen an die eigene Studienzeit hervorrief. Nach fast zwei Stunden verließen wir um einiges klüger diesen „Wissenschafts-Tempel“ und bedankten uns abschließend bei der Bibliotheks-Mitarbeiterin für die kompetente Führung und für die Geduld, mit der sie unsere vielen Fragen beantwortet hat.

Samstag, 06. Oktober 2018: Unsere 82. Wanderung zum Park Babelsberg
Bericht von Edgar Wagner: Zur letzten Wanderung in diesem Jahr zum Schloss- und Garten Babelsberg trafen wir uns am 6. Oktober um 10:00 Uhr am S-Bhf. Wannsee. Mit dem Bus 316 fuhren wir bis zum Schloss Glienicke, dem Ausgangspunkt der Tagestour. Bei angenehmen 24 Grad, dazu den ganzen Tag Sonne, zeigte sich der Oktober von seiner besten Seite. Das Schloss Babelsberg wurde 1833 als Sommersitz für den späteren Kaiser Wilhelm I in der reizvollen Hügellandschaft an der Havel errichtet. Wegen Renovierungsarbeiten ist das Schloss derzeit geschlossen. Allein der Außenanblick des Schlosses mit Garten und ein Spaziergang durch den  von Peter Josef Lenné sehr schön angelegten Schlosspark erfreuten uns. Fürst von Pückler-Muskau ergänzte den Park in den 1840er Jahren um eine Vielzahl schmaler Spazierwege, mit schönen Ausblicken auf Potsdam. Wer wollte, betrachtete die Aussicht vom Flatowturm. Er wurde nach Plänen von Johann Heinrich Strack 1853-56 erbaut. Im Restaurant „Kleines Schloss Babelsberg“ machten wir Rast. Mit dem Bus 316 ging es zurück zum S-Bhf. Wannsee. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Michaela und Jörg  für den interessant gestalteten Tag, den wir mit ihnen verbringen durften.

Samstag, 25. August 2018: Dampferfahrt Wannsee – Potsdam/Lange Brücke – Wannsee
Bericht Edgar Wagner: Am 25. August luden wir zu einer Dampferfahrt ein. Treffpunkt war um 10:30 Uhr am Fahrkartenschalter am Wannsee. Die Fahrt begann um 11:15 Uhr von der Anlegestelle H2 und dauerte ca. 3 Stunden. Während der Fahrt sahen wir uns die zum Weltkulturerbe gehörenden Schlösser, Gärten und Parkanlagen entlang des Ufers der Havel an. Berühmte Beispiele sind die Pfaueninsel, Schloss und Park Sacrow oder das Schloss Babelsberg. Die Fahrt bot sowohl Erholung als auch die Möglichkeit, viel über die Landschaften und Bauten der Havelregion zu lernen. Dafür stand während der Fahrt ein Audioguide zur Verfügung. Zurück in Wannsee, ließen wir den Tag noch im Restaurant Loretta ausklingen.

Samstag, 04. August 2018: Infostand auf dem Selbsthilfefestival Berlin
Bericht Edgar Wagner: Wie bereits 2016, fand auch in diesem Jahr wieder das Selbsthilfefestival auf dem Tempelhofer Feld statt. Veranstalter war SEKIS-Berlin. Die Selbsthilfegruppe Tinnitus Berlin/Charlottenburg präsentierte sich wieder gemeinsam mit unserem Kooperationspartner der Deutsche Tinnitus-Stiftung Charité im Zelt 2 am Stand. Zur Verfügung stand uns ein Info- und Stehtisch. Es war ein heißer Sommertag, mit Temperaturen von über 30 Grad im Zelt. Da kamen nicht nur die vielen Besucher am Steh- und Infotisch, sondern auch wir so richtig ins Schwitzen. SEKIS hatte vorgesorgt und bot allen Mitwirkenden kostenlos Getränke an. Neben den vielen Gesprächen mit unseren Besuchern blieb auch Zeit für uns, sich auf dem Festplatz umzusehen an anderen Ständen informative Gespräche zu führen. Dazu bot der Veranstalter ein buntes Bühnenprogramm. Danke an SEKIS für den schönen Tag, an dem wir dabei sein durften. Wir kommen in zwei Jahr gerne wieder. Mein besonderer Dank aber geht an die Mitstreiter der Selbsthilfegruppe Monika, Michaela, Rainer und die Vertreter der Deutschen Tinnitus-Stiftung Charité, insbesondere Herrn Dr. Kurt Anschütz.

Samstag. 07. Juli 2018: Wanderung von Eichwalde nach Zeuthen
Bericht Edgar Wagner: Am 7. Juli 2018 luden Rita und Jörg wieder zu einer schönen Wanderung ein. Treffpunkt war der S-Bahnhof Eichwalde. Zunächst liefen wir vom S-Bahnhof die Bahnhofstraße entlang, die von alten Eichen gesäumt wird. Weiter ging es vorbei am Marktplatz, raus aus der Stadt in den Wald und weiter zur Badewiese. Zeit also, eine kleine Rast einzulegen. Wer Lust hatte, kühlte dort seine Füße (und mehr). Gut ausgeruht überquerten wir die Ortsgrenze nach Zeuthen und liefen am Zeuthener See entlang zur Hertzog-Villa (auch als Dussmann-Villa bekannt). In der 1909/10 von Rudolph Hertzog hochherrschaftlich erbauten Villa, nach dem 2. Weltkrieg vom Außenministerium der UdSSR erworben, residierte hier zeitweise der sowjetische Botschafter. 1991erwarb die Dussmann-Gruppe das Gebäude. Peter Dussmann starb 2013 im Alter von 74 Jahren. Von hier aus traten wir den Rückweg bis zum S-Bhf. Zeuthen an. In gemütlicher Runde ließen wir den wieder sehr schönen und interessanten Wandertag in einem nahe dem Bahnhof gelegenen Restaurant ausklingen.
Wir Tinnis bedanken uns herzlich bei Rita & Jörg für den schönen Tag, den wir mit ihnen verbringen dürfen.

Samstag, 23. Juni 2018: Infostand zur Eröffnung der Seniorenwoche
Bericht Edgar Wagner: Der Tag auf dem Breitscheidplatz begann mit vielen Hindernissen. Ich war pünktlich um 7:30 Uhr am Stand Nr. 31. Vorgefunden habe ich den Info-Tisch ohne Plane (Unfallgefahr). Es fing an zu regnen und war sehr stürmisch, sodass ich zunächst abwartete, wie sich das Wetter entwickelte. Viele Verbände kamen erst gar nicht oder zogen wieder ab. Wir hielten durch und warteten auf Wetterbesserung. Um 10.00 Uhr richteten wir unseren Stand an einem anderen Ort ein. Die Sonne kam raus, es wurde wärmer, und die ersten Besucher trafen ein. Mit Brigitte, Rita, Michaela und mir waren wir ein gutes Team. Alle noch verbliebenen Verbände (ca. 35%) profitierten davon. So viele Interessenten besuchten noch nie den Stand der Selbsthilfegruppe Tinnitus/Deutsche Tinnitus-Stiftung Charité. Es gab viele Gespräche mit von Tinnitus Betroffenen, aber auch Besucher, die sich für Onkel, Tante, Tochter usw. informierten. Gut, dass ich reichlich Ohrstöpsel dabei hatte. Sie waren der absolute Renner. Aber auch Info-Material der Tinnitus-Stiftung und Tinnitus-SHG gingen weg. Gegen 14:00 Uhr änderte sich das Wetter. Starke Sturmböen und Regen kamen auf. Wir rollten die Roll-ups auf und verstauten alles noch verbliebene Material in Karton und Koffer. Um 15:00 Uhr räumten wir das Feld und fuhren nach Hause. Fazit: Gut, dass wir geblieben sind, denn es war trotz der vielen Hindernisse ein gelungener Tag. Danke an Rita, Brigitte und Michaela für ihre großartige Unterstützung. 2019 sind wir bestimmt wieder dabei.

Samstag, 19. Mai 2018: Wanderung
Bericht Edgar Wagner: Pünktlich um 11 Uhr trafen sich die Wanderfreunde/innen der Selbsthilfegruppe Tinnitus Berlin am S-Bahnhof Lichterfelde Ost. Mit dem Bus M11 fuhren wie bis zur Haltestelle Sondershauser Straße. Von hier aus startete unsere Wanderung entlang einer herrlichen Frühjahrslandschaft am Rande von Lichterfelde Süd. Weiter ging es auf dem ehemaligen Postenweg. Er ist ein Teil des heutigen Mauerwegs, an dem allerdings nur noch wenige Spuren der DDR-Grenzanlage zu finden sind.. Vorbei an Rapsfeldern und dichten Birkenwäldern in Richtung Teltow, erreichten wir die japanische Kirschblütenallee. Die Kirschbäume sind ein besonderes Geschenk aus Japan zur Wiedervereinigung Deutschlands. Im Frühjahr, zum alljährlichen japanischen Kirschblütenfest, kann man die Traumhafte Kulisse der rosa blühenden Kirschbäume bewundern. Sie waren leider schon verblüht. An der Stadtgrenze Berlin-Lichterfelde Süd/Teltow endete unsere Wanderung. Mit dem Bus 184 fuhren wir zurück bis zum Kranoldplatz. Im Restaurant „Piroschka“ machten wir Rast und ließen den sehr ereignisreichen Tag nochmals an uns vorüberziehen. Wir „Tinnis“ bedanken uns recht herzlich bei Renate für den schönen Tag.

Dienstag, 15. Mai 2018: Infostand am Gesundheitstag der Beuth-Hochschule
Bericht Edgar Wagner: Unter dem Motto „Iss gesund und sei aktiv“ fand am 15. Mai von 9:30-15:00 Uhr der diesjährige betriebliche Gesundheitstag der Beuth-Hochschule/Technik statt. Austragungsort war die Beuth-Halle. Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner  Deutschen Tinnitus-Stiftung Charité war die Selbsthilfegruppe Tinnitus Berlin/Charlottenburg auch in diesem Jahr wieder dabei. Unser Thema: „Hilfe zu Lärm am Arbeitsplatz“. Unser Team mit Inge, Renate und mir von der SHG, dazu Frau Flöter als Vertreterin der Stiftung, betreuten den Stand. Verteilt über den Tag, kamen  viele Besucher zu uns. Informationen über die Arbeit der Tinnitus-Stiftung und der Selbsthilfegruppe Tinnitus waren sehr gefragt. Natürlich konnten wir wieder viele Fragen beantworten. Es war ein schöner Tag, der uns in Erinnerung bleiben wird.

Sonnabend, 17. März 2018: Besuch des Zille-Museums
Bericht Edgar Wagner: Am Sonnabend, dem 17. März, besuchte die Selbsthilfegruppe Tinnitus Berlin/Charlottenburg das Zille-Museum Berlin im Nikolaiviertel. Eingeladen hatte uns  Michaela K., bei der wir uns nochmals recht herzlich für den schönen Tag, den wir mit ihr verbringen durften, bedanken. Heinrich Zille (1858 – 1929) hat Berlin in der zu seiner Zeit von Industrialisierung, Bevölkerungszuwachs und Armut geprägten Phase ein Gesicht gegeben. Durch seine unermüdliche Arbeit, die Umsetzung der Beobachtungen in signifikante Abbildungen des urbanen Lebens hat Heinrich Zille ein Werk geschaffen, das in seiner spezifischen Qualität und Originalität Generationen von Menschen begeistert hat. Im Heinrich- Zille-Museum sahen wir neben Zeichnungen, Lithographien und Fotografien eine umfassende Präsentation zu Leben und Werk des Künstlers.